„Wir haben das Ziel, unseren Schülerinnen und Schülern eine sichere Berufswahlentscheidung zu ermöglichen“, erklärt Anni Gärtner, Abteilungsleiterin Berufliche Schulen der M.A.I., „und damit sie diese Entscheidung treffen können, bringen wird sie früh mit der Berufswelt in Kontakt.“
Wie wird dieser Kontakt mit der Berufswelt hergestellt? „Im alltäglichen Unterricht arbeiten wir mit Planspielen. Wir besichtigen Unternehmen. Und wenn möglich, binden wir Praktiker im Unterricht mit ein. Zum Beispiel informieren aktuell Vertreterinnen des Cyber-Forums passend zum Lehrplanthema „Unternehmensgründung“ über Möglichkeiten, diese erfolgreich in der Praxis zu bewerkstelligen“, berichtet Anni Gärtner. Darüber hinaus absolvieren alle Schülerinnen und Schüler zwischen dem ersten und zweiten Jahr ihres Schulbesuchs ein vierwöchiges kaufmännisches Praktikum im Inland, teilweise im Ausland. Im Praktikum sammeln die Schülerinnen und Schüler wertvolle erste Berufspraxis. Sie lernen wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verknüpfen. Und davon profitieren sie auch im Unterricht des zweiten Jahres.
Auf das Betriebspraktikum werden die Schülerinnen und Schüler sorgfältig vorbereitet. Sie erhalten ein Training von einem Personalverantwortlichen aus der Wirtschaft. Dieses wird im Klassenzimmer oder alternativ in einem Betrieb durchgeführt – wie Anfang Dezember beim Partnerunternehmen Fiducia IT AG in Form einer Kombination aus Vermitteln von Inhalten zur optimalen Bewerbungsmappe und Simulation von Vorstellungsgesprächen. Nicht zu kurz kamen dabei spannende Informationen zur Fiducia und eine Besichtigung des modernsten Leitstandes in Europa, dem „Sicherheitsherzen“ der Fiducia. „Die Schüler waren sehr interessiert und haben aktiv mitgearbeitet. Das Training war für sie mit viel „Input“ verbunden und dadurch sicherlich auch anstrengend“, ist die Rückmeldung von Daniela Mejrowski, dort Ausbildungsleiterin.
Die Schülerinnen und Schüler werden im Vorfeld des Praktikums und während der Durchführungs- sowie Nachbereitungsphase auch von einer Mitarbeiterin des Praktikantenamts der M.A.I. individuell unterstützt. „Wir versuchen jeden Schüler und jede Schülerin auf dem Weg zu begleiten, der für ihn oder sie der richtige ist. Die persönliche Unterstützung bedeutet, die einzigartigen Begabungen und Neigungen jeden Schülers und jeder Schülerin mit einzubeziehen“, erläutert Anita Schlechtendahl vom Team des Praktikantenamts.
