„Das Praktikum war richtig gut. Die Mitarbeiter waren nett zu mir und das Betriebsklima hat gestimmt. Gerade für das Fach Buchführung konnte ich meine Kompetenz erweitern. Das kommt mir jetzt im Unterricht zugute“, berichtet Daniel, Schüler des kaufmännischen Berufskollegs Fremdsprachen nach seinem vierwöchigen Praktikum bei einer renommierten Unternehmensberatung. „Mir hat das Praktikum bei meiner Berufswahl geholfen“, findet Mitschülerin Jessica, die einmal im Design arbeiten möchte. Kira empfiehlt ihr Praktikumsunternehmen Telekom: „Ich habe einen guten Einblick bekommen und konnte Vieles praktisch wie im Fach kaufmännische Steuerung und Kontrolle erleben.“
Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der beruflichen Schulen der Merkur Akademie International (M.A.I.) haben vor Beginn ihres Abschlussjahres ein vierwöchiges Praktikum in Unternehmen und Institutionen der Region absolviert. Wer besonders intensiv Fremdsprachen an der M.A.I. lernt, durfte an Stelle des Berufspraktikums auch ganz oder teilweise eine Sprachreise wie Yasemin absolvieren, die ebenfalls ein Praktikum im Hotel gemacht hat: „Ich war mit einem Sprachreiseanbieter in Malaga. Der Unterricht und das Sprechen dort haben mir sehr für das Fach Spanisch geholfen.“
Wie kann die hohe Anzahl der beruflichen Praktika organisiert werden? „Wir arbeiten in der Praktikantenbetreuung im Team und sind jeweils für spezielle Klassen zuständig“, berichtet Anita Schlechtendahl, die auch die pädagogische Beratung an der M.A.I. durchführt. „Uns ist neben einem Gruppentraining in der Vorbereitung des Praktikums wichtig mit jedem Schüler persönlich zu sprechen. So erfahren wir die Interessen, Neigungen und beruflichen Wünsche. Dann beraten wir gezielt und treffen Vereinbarungen. Die Schülerinnen und Schüler bewerben sich eigenständig. Wir beobachten den Verlauf und freuen uns, wenn sich ein Erfolg einstellt.“ Nach den Praktika finden Auswertungsgespräche allein oder in Workshop-Form, dann möglichst unter Einbeziehung von Klassen, denen das Praktikum noch bevorsteht, statt. „Das ist uns ein besonderes Anliegen. Wir möchten, dass die Schülerinnen und Schüler die Phase im Berufsleben reflektieren: Welche Kompetenzen habe ich erworben? Was lief gut, was weniger?“, so Schlechtendahl, die gemeinsam mit ihrer Teamkollegin auch die betrieblichen Beurteilungen mit den Schülern bespricht: „Sie sollen erfahren, wie sie von betrieblicher Seite erlebt wurden. Dieses Fremdbild hilft ihnen, sich realistischer einzuschätzen. Oft freuen sich die Schüler auch einfach riesig, wenn sie eine tolle Beurteilung bekommen haben und ihr Engagement honoriert wurde.“
Informationen zu den beruflichen Schulen der M.A.I., die an die mittlere Reife anknüpfen und zur Fachhochschulreife sowie zum Abitur oder zum Berufsabschluss führen, erhalten Sie unter 07 21/1 30 3-0, www.merkur-akademie.de oder beim Infotag am 13. November im Schulgebäude in der Erzbergerstraße (Zeiteninfo auf der Website).


